Lebensraum im Brutgebiet

Der Weißstorch liebt Sümpfe, feuchte Wiesen und Auen. Während der Brutzeit kommt er zumeist in der Nähe von Siedlungen vor.
Er nistet auf Häusern, Ställen, Scheunen, Schornsteinen, Masten und seltener auch auf Bäumen.

Sicher fühlt er sich, wenn er seine Umgebung weiträumig überblicken kann, um rechtzeitig mögliche Gefahren zu erkennen.


Fluchtabstand

Es ist enorm wichtig, dass der Storch während seines gesamten Aufenthaltes bei uns in Ruhe der Nahrungssuche nachgehen kann. Dazu ist nicht nur von uns, sondern auch von unseren vierbeinigen Lieblingen unbedingt die notwendige Distanz einzuhalten.

Faustregel
Solange der Storch der Nahrungssuche nachgeht ist der Abstand ausreichend. Unterbricht er die Suche oder hebt er den Kopf, dann ist die Distanz zu gering und unbedingt sofort zu vergrößern.
Fliegt der Storch sogar weg, dann wurde er zu sehr beunruhigt. Es besteht dabei die Gefahr, dass er dieses Nahrungsgebiet in Zukunft meidet. So haben wir es in der Hand, dem Storch ein ausreichend großes, störungsfreies Nahrungshabitat zur Verfügung zu stellen. Letztendlich wirkt sich unser Verhalten unmittelbar auf den Bruterfolg aus.

Scheue Störche reagieren bereits bei einem Abstand von 200m, andere wiederum tolerieren uns noch bei 50m.